Das sagt dir keiner - Ausbildung Veranstaltungstechnik

Shownotes

Wie ist es eigentlich, eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik bei RheinlandAkustik zu machen? In dieser Folge sprechen wir mit unserem ehemaligen Azubi, nun Festangestellten, Jendrik, und unserem Auszubildenden im 2. Lehrjahr, Ben, über ihre persönlichen Erfahrungen.

Sie geben ehrliche Einblicke in den Ausbildungsalltag, erzählen von ihren ersten Projekten und wie schnell man Verantwortung übernehmen kann. Außerdem wird klar: Bei uns geht es nicht nur um Technik - sondern auch um Teamgeist. Aus Kollegen werden Freunde, und die persönliche Entwicklung spielt eine genauso große Rolle wie das fachliche Know-how.

Eine Folge für alle, die sich für die Ausbildung interessieren oder wissen wollen, was RheinlandAkustik als Arbeitgeber besonders macht.

Transkript anzeigen

00:00:00: Rheinland-Akustik,

00:00:01: der Podcast über unser Leben in der Veranstaltungsbranche.

00:00:16: Herzlich willkommen im RheinLand-Podcast!

00:00:19: Ich sitze hier heute mit dem lieben Ben und dem liebenden Jendrik.

00:00:21: Vielleicht könnt ihr euch einmal ganz kurz vorstellen und sagen wer ihr seid oder was ihr hier macht?

00:00:27: Ja ich bin der Jendric.

00:00:29: Ich habe die Ausbildung angefangen und dann im Sommer am Ende des Jahres beendet und seitdem bin ich als Fachkraft bei der Rheinlandsakustik.

00:00:37: Für Veranstaltungstechnik?

00:00:41: Ja, ich bin der Ben.

00:00:42: Ich habe zwei Jahre später angefangen glaube ich.

00:00:46: Genau!

00:00:46: Ich bin jetzt im zweiten Lehrjahr von meiner Ausbildung und ich mache auch die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnika.

00:00:52: Ja, sehr gut.

00:00:53: Der eine oder andere wird es wahrscheinlich schon gehört haben vielleicht?

00:00:56: Es geht hier heute nämlich um genau das was ihr macht, um die Ausbildung beziehungsweise das Leben nach der Ausbildung bei der Rheinland-Akustik als Fachkraft für Veranstaltungstechnik und da habe ich heute ein paar Fragen mitgebracht auf die ihr mir hoffentlich gute Antworten geben könnt.

00:01:09: Deswegen würde ich jetzt einfach mal direkt rein starten als Frage Was dachtet ihr vor der Ausbildung, was euch erwartet?

00:01:18: Und gab es dann vielleicht auch Sachen, die einfach komplett anders gekommen sind?

00:01:21: Vielleicht könnt ihr beide die Frage beantworten.

00:01:25: Ja ich kann euch anfangen.

00:01:26: also bei mir ist das auf jeden Fall so dass es viel mehr handwerkliches ist als ich vorher erwartet habe auch nicht nur mit dem reinen Veranstaltungstechnischen sondern auch alle möglichen was man auch gegebenfalls bauen muss oder sowas was man erstmal so nicht erwartet und deckt dadurch einfach sehr viele Gewerke und so etwas ab was ich vorher gar nicht so oft im Schirm hatte.

00:01:51: Dadurch finde ich es aber ganz cool, dass das eben so umfangreich ist und man sehr viel auch für den Alltag lernen kann.

00:01:59: Also mehr als du dachtest hast du hier

00:02:01: gelernt?

00:02:01: Auf jeden Fall!

00:02:01: Das war's auf jeden Fall.

00:02:03: Okay... Und bei dir beim...?

00:02:04: Ja, ich kann mich dem anschließen.

00:02:05: also es ist viele Handwerke.

00:02:07: tatsächlich Es ist generell alles ein bisschen vielseitiger hat sich dachte.

00:02:11: Ich dachte vorher Als ich hier rein ging, dass es wirklich so sich eher auf einen Bereich beschränkt.

00:02:20: Ja, ist falsch gesagt.

00:02:21: Dass es einfach viel tiefer ist als ich wirklich dachte wie ich mir vorgestellt habe.

00:02:26: Okay ja dann hattet ihr denn am Anfang eurer Ausbildung bei dir das jetzt noch nicht so lange her werden?

00:02:34: Jetzt hab' ich am Mikro gewackelt.

00:02:35: Entschuldigung.

00:02:38: Hattet Ihr da bestimmte Herausforderungen vor denen ihr stand die ihr vielleicht nicht bewältigen konnt oder die einfach für euch unerwartet waren?

00:02:47: Ja, also bei mir war es so.

00:02:49: Ich kam ja direkt aus der Schule beim Nenrike auf und wir haben unser Abi tatsächlich auch auf derselben Schule gemacht.

00:02:54: Und bei mir dann die große Herausforderung wirklich aus diesem Schulalltag und dieses... Da war ich ja auch noch minderjährig und dieses ganze kindliche ein bisschen abzustellen und versuchen in diesen Berufsalter hineinzukommen und diesen harten Switch dann, weil ich bin ja wirklich direkt aus einer Schule und dann direkt in die Ausbildung rein, den vernünftig hinzubekommen dass man dann wirklich halt auch sich mal ab und zu ein bisschen erwachsener verhält.

00:03:19: Und also dieser Hard-Cut von Schule auf direkt Berufsalter war schon herausfordernd, aber bin ich auch, glaube ich, recht gut in den ersten Monaten eingefunden?

00:03:31: Es ist ja auch eine Herausforderung, dass man auf einmal so einen Team mit damals waren es noch so zwanzig, fünfundzwanzig Leuten.

00:03:37: Inzwischen sind's ja noch mehr wenn man hier anfängt.

00:03:40: Halt reinkommt und erstmal komplett ... ... neue Leute kennenlernen und mit einer ganz anderen Situation klarkommen muss.

00:03:46: Was ich aber eigentlich sagen muss, dass es halt hier relativ schnell geht bis man, sag' ich mal jeden kennt... ...und das ist ja auch eben einfach dieses angenehm umgängliche was in dieser Firma auch einfacher ist.

00:03:56: Dadurch dass aber auch Büro- und Lager halt alles irgendwie zusammen ist.

00:03:59: Man läuft jedem irgendwie jeden Tag über den Weg der im Büro oder dem Lager ist.

00:04:04: Aber das ist halt eben etwas, äh,... ...dass man ankommt und keiner kennt einen?

00:04:10: Und ja, es wird zwar auf einen zugegangen aber man muss natürlich auch lernen auf Leute zu gehen und eben Leute kennenzulernen.

00:04:16: Ja okay und war das für euch beide so die erste berufliche Erfahrung die ihr im Leben gemacht habt?

00:04:22: Die Ausbildung?

00:04:22: oder habt ihr vorher schon mal was anderes gemacht wo ihr euch schon ein bisschen darauf vorbereiten konntet?

00:04:30: Nicht wirklich beruflich.

00:04:31: also.

00:04:31: ich habe selber vorher schon viel gearbeitet noch in ganz anderen Branchen aber das war dann halt nur so neben der Schule nebenbei und privat oder so was.

00:04:42: Und halt eben nicht, dass man jetzt fest angestellt ist und dann fallen wir auch noch in Vollzeit

00:04:48: heißt

00:04:49: jede Woche vierzig Stunden arbeiten das ist eine Umstellung auf jeden

00:04:51: Fall.

00:04:53: Bei mir genau dasselbe.

00:04:54: also ich habe auch neben der Schule halt ein bisschen gearbeitet damals noch bei meinem Date in der Branche.

00:04:59: Der ist Werbetechniker da hab' ich viel mitgearbeitet und er hat mich da auch versucht wirklich so ein bisschen drauf vorzubereiten.

00:05:06: schon ab der siebten Klasse damals, also recht früh hat er mich da immer mitgenommen und mir versucht das recht gut beizubringen.

00:05:13: Deshalb habe ich glaube ich auch diesen Zwitsch ganz gut

00:05:15: hinbekommen.".

00:05:16: Okay ja sehr gut!

00:05:18: Und wusstet ihr in der Schule schon selber, wofür euch entscheiden wollt nach dem Abitur?

00:05:23: Also Ben du hast jetzt gerade gesagt dass dein Vater aus einer ehemlichen Richtung kam.

00:05:27: Jendrik war das bei dir auch so?

00:05:30: Bei mir war immer die Entscheidung zwischen zwei komplett verschiedenen Berufsrichtungen, dass ich entweder in die Landwirtschaft gehe oder in die Veranstaltungstechnik.

00:05:37: Und das hat sich dann mehr oder weniger ergeben durch die Region einfach wo wir sind weil hier das eben mit Ausbildung für Landwirtschaft nicht so einfach ist.

00:05:45: deswegen ist es da bei mir Veranstaltungstechnik geworden was ich auch nicht bereue und ich glaube wir kamen halt beide einfach in diese Branche eben durch Schule damals, dass wir das da eben schon gemacht haben ich dann nach der Ausbildung gesagt habe, nach der Schule gesagt habe.

00:06:04: Ich würde gern das was ich in der Schule gelernt habe weiter vertiefen dieser Branche und ich glaube bei dir war es ja im Prinzip dadurch das gleiche dann.

00:06:11: Ja also der Enric hat mich auch sozusagen so ein bisschen damit reingezogen kann man sagen er hat mich damals schon in diese Schul AG reingeholt und gesagt hier komm mach mit!

00:06:21: Hat mich dann auch gecatcht wie man sieht sonst würde ich hier nicht sitzen.

00:06:24: aber dann später als er dann zwei Jahre ... vor mir abgegangen ist und hat ja gesagt, komm dann... ...kommst du auch zu mir oder will ich dem hinterher gelaufen?

00:06:36: Dann habe ich ja die beiden Richtigen jetzt zusammensitzen.

00:06:37: Ja!

00:06:39: Okay, ähm, ja dann die nächste Frage.

00:06:42: Ähm gab es einen Job bei dem es sich irgendwie ein bisschen ernster angefühlt hat für euch weil jemand nicht so die Hand über euch gehalten hat.

00:06:52: Also weil ihr irgendwie auf euch selber gestellt wart und wo ihr dann alleine das erste mal irgendwas meistern musstet, was ihr vielleicht ja wo ihr vielleicht Respekt auch vorhattet?

00:07:03: Also bei mir war es relativ früher bei einem kleineren Job, wo mir quasi einfach die Aufgabe übergeben wurde.

00:07:11: du baust den Ton und am Ende gucken wir dann einfach zusammen drüber.

00:07:15: Dann wurd sich von den anderen... Wir waren zu dritter Das war für eine Party Die haben sich aufs Licht fokussiert und ich sollte einfach quasi erstmal alleine bauen.

00:07:22: Und dann haben wir halt drüber geguckt, da war dann erst mal so dieses mit Rückendeckung quasi Versuchendes selber umzusetzen.

00:07:32: Ich

00:07:32: würde sagen ab dem zweiten Lehrjahr war es dann aktiv so dass man auch mal zu kleinere Nummern halt irgendwie alleine rausgefahren ist oder mit Azubis herausgefahren is und eben dann gucken musste das es alleine an Start kommt.

00:07:47: Deswegen habe ich dann zum Beispiel bei mir selber immer mal vorher geguckt, was habe ich eigentlich am Material dabei?

00:07:51: Kenne ich das Material.

00:07:52: Stelle ich da lieber noch jemanden eine Frage zu und wenn ich mir quasi sicher war, dass ich das kenne... ...dann bin ich damit rausgefahren und hab umgesetzt auf den

00:08:00: Jobs.".

00:08:01: Okay, das hat auch immer gut geklappt ja!

00:08:06: Nee also man hat immer mal Kleinigkeiten wo man dann irgendwie mal grübeln muss oder auch nachfragen muss.

00:08:15: Gerade tagsüber ist es ja eigentlich nie ein Problem, auch mal einen Kollegen anzurufen und nachzufragen.

00:08:21: Oder jeder hat auf dem Job ein Handy dabei und kann mal was googeln.

00:08:24: Und das müssen aber auch genug mit viel Berufserfahrung noch wenn sie irgendwas Bestimmtes an einem Pult oder was auch immer nicht hinbekommen weil wir das mal nach Googlen müssen.

00:08:34: Also ich habe auch... ältere Kollegen, die ich was fragen und sagen kann nicht beantworten muss google einfach mal damit kommen natürlich weiter oder man probiert halt ein alternativ weg zu finden.

00:08:44: ja also das nicht so standardmäßig aufzubauen wie man es eigentlich im leerbuch machen würde sondern man muss dann halt eben matrixen.

00:08:51: das kann ja auch schon damit anfangen.

00:08:52: wir haben eigentlich zu wenig leitungen dabei die können was anders umsetzen.

00:08:57: und da dir brenn du warst jetzt auch lange auf Mallorca.

00:08:59: Das war das erste woran ich gedacht habe.

00:09:00: genau dass

00:09:01: war auch das erste wo er nicht gedacht hat weil sie die frage stellt hat.

00:09:05: Also, das war tatsächlich... Ich war ja groß am Umbau vom Bierkönig auch beteiligt.

00:09:12: Und dann wurde ich danach durch den Zufall sozusagen weil dann ein Kollege ausgefallen ist bin ich dann wirklich in dieses Betreuungsding da reingerutscht und eigentlich sollte ich nur zum Umbaudar sein.

00:09:23: Dann ist wie gesagt ein Kollege krank geworden und dann hieß es Ja gut Ben kannst du das nicht aushelfen?

00:09:28: Und ich war noch im ersten der Jahr und so Ja gut kann ich machen.

00:09:32: Da waren dann ja noch ganz viele andere Kollegen dabei und auf jeden Fall war es dann aber auch schon, da ging mir gut die Pumpe als ich dann beim Opening stand.

00:09:41: Und dann auf einmal alle Leute zu mir kamen, neues System alles neu und das muss jetzt alles funktionieren und meine Hilfe und meine Kollegen saßen halt oben im FUH und nicht halt neben der Bühne.

00:09:53: Ich war halt der Bühnentechniker sozusagen da und hab halt dann von unten alles geregelt.

00:09:57: Das ging eigentlich ganz gut, weil ich halt wirklich mich Monate mit diesem System beschäftigt hatte das in-und auswendig kannte.

00:10:05: Deshalb ging das ganz gut eigentlich.

00:10:08: Und auch nach dem Opening dann habe ich mal Pause bekommen und so aber ich glaube nur ein.

00:10:12: zwei Wochen später als wir diese Saisonbetrieb losgingen kam dann schon wieder der Anruf Ben kriegste das auch alleine hin

00:10:23: Bestimmt und so.

00:10:25: Mir wurde das vorher viel gezeigt, dann habe ich dem zugestimmt, hab gesagt gut bin ich runtergeflogen aber dann alleine da zu stehen sozusagen.

00:10:34: und ja dann war halt die nächste Hilfe in Deutschland sozusagen.

00:10:40: Das war dann schon... Ich glaube da war ich gerade im zweiten Lehrjahr, aber so ein Übergangsding oder vielleicht noch sogar am ersten Lehrjahre.

00:10:47: Aber dann war ich damit den Künstlern alleine.

00:10:53: Der Biokönig hat Ansprüche und dem möchtest du natürlich auch gerecht werden.

00:10:57: Aber ich würde sagen, das hat alles recht gut funktioniert also aber hauptsächlich weil da wirklich perfekt vorbereitet wurde und das System dann auch in- und auswendig kannte und mir alles vorher gezeigt wurde.

00:11:10: Das war dann sozusagen mein erster Operating Auftritt in der Sonne und wo ich es erst mal live dabei sein konnte.

00:11:19: Und ich würd sagen... Das hat dann auch noch ganz gut funktioniert.

00:11:22: Zum Glück!

00:11:23: Aber würdest du dir sagen, dass ihr daraus gelernt habt?

00:11:25: Ja eigentlich schon.

00:11:26: oder also klar wenn es am ersten Moment ein bisschen komplizierter für euch war oder ihr aufgeregter vorwahrt... Hat euch das ja schon ein bisschen weitergebracht oder?

00:11:34: Man lernt auf jeden Fall halt mit Situationen umzugehen und nimmt dadurch halt an Erfahrung mit.

00:11:39: Wenn man mal wieder vor so einer Situation steht ist es nicht nur das reinen Technische was man daraus mitnimmt sondern es ist ja auch Man lernt Kundenkontakt, man lernt mit Künstlern zu sprechen.

00:11:52: Wenn was nicht funktioniert oder umsetzbar ist und dann dieses wie kann ich das jetzt irgendwie so machen dass es halt möglichst abdeckt was wir eigentlich erreichen wollen obwohl sie nicht so funktioniert wie geplant?

00:12:13: Ja, die nächste Frage wäre.

00:12:15: Hattet ihr denn... Jetzt habt ihr ja schon ein bisschen davon geredet, dass ihr vielleicht auch nicht immer so her der Sache wart?

00:12:23: Gab es einen größeren Fail in eurer Karriere bisher, wo ihr dachtet, das hätte vielleicht nicht so laufen sollen?

00:12:32: Ja also bei mir jetzt nochmal wieder aufs Opening zurückzukommen.

00:12:36: damals als ich dann da reingeworfen wurde.

00:12:39: Ich glaube wir hatten drei Stromausfälle beim ganzen Opening.

00:12:43: Ich hab gerade gesagt, es hat alles funktioniert.

00:12:45: Stimmt eigentlich gar nicht.

00:12:46: Von meiner Seite hat alles ausfunktioniert.

00:12:48: aber dann so Stromausfälle wo auf einmal der ganzen Insel der Strom weg ist.

00:12:52: ganz Spanien irgendwie weiß was ich.

00:12:53: alles fällt da aus und du sprintest dann zum Sicherungskasten guckst was ist da?

00:12:58: alle gucken dich an sagen wenn hier kein Strom und blau und blauer und ja das war dann so der fail dann wo dann alle wirklich drauf gewartet haben aber ich selber dafür ja gar nichts konnte.

00:13:10: okay

00:13:16: Ich hatte quasi auch die Situation, dass ich nichts dafür konnte.

00:13:19: Das war noch in dem ersten Jahr, wo wir den Bierkönig betreut haben ... War ja nicht die Anlage von uns gebaut, sondern das waren auch die hauseigene.

00:13:27: Und es war am ersten oder zweiten Tag, wo ich da war, war abends im Jahr Julier und da ist die PA auch mehr- oder weniger komplett ausgefallen bzw.

00:13:38: war dann am Ende auf, ich glaube, Fünfzig DB begrenzt was halt für so ein Laden sehr leise ist wo wir im Keller saßen, also im Backstage und über den Auftritt gesprochen haben.

00:13:48: Und ich quasi am zweiten Tag als der Zubi da sitze und dann Julia sagen muss dass sie theoretisch nicht spielen kann ja und haben dann improvisiert mit Texten auf der LED-Wand das aufgrund von technischen Problemen so leiser ist und die Leute bitte leiser sein sollen.

00:14:06: Das war eher dieses erstaunliche wenn du mal so einem Künstler Wahrscheinlich einer der berühmtesten Künstler am Ballermann ist sagen muss, du kannst eigentlich nicht spielen.

00:14:16: Ja okay!

00:14:16: Man muss aber auch sagen dazu dadurch dass Jendrik das dann so gut gelöst hat er sich da unten echten Namen gemacht.

00:14:22: also er galt dann irgendwie einen Jahr lang als Retter von mir Julia und genau also der hat das dann auch echt gut gemacht für die dafür dass sie eigentlich nichts konnte sozusagen.

00:14:34: Also ich muss nur lösen gerade gehabt.

00:14:35: Es wurde halt sehr angenehm aufgenommen gerade auch von ihr denn weil Ich habe mehr oder weniger beweisen konnte, dass wir für die Situation nichts können.

00:14:44: Sondern da einfach eine komplett externe Firma das verursacht hat weil sie irgendwie die Nacht vorher ein Update geladen haben was nicht funktioniert hat.

00:14:51: Okay, verstehe.

00:14:54: Aber ich muss jetzt sagen dieses, dass man selber mal komplett irgendwie etwas verhauen hat fällt mir so aktiv keine Situation ein.

00:15:06: Ich hatte noch mal das Freddy mich mal einen Tag lang fertig gemacht hat, weil ein System nicht gespielt hat.

00:15:13: Wo er dann am zweiten Tag selber rausgefunden hat, dass es nicht an mir lag sondern am System.

00:15:19: Aber da hängt ja auch viel Verantwortung dran und deswegen ist ja vielleicht auch ganz gut wenn zwar nicht einmal alles reibungsnuss klappt aber ist aber trotzdem funktioniert.

00:15:29: Okay, dann habe ich noch eine andere Frage.

00:15:31: Und zwar würde ich noch gerne so auf die Ausbildung hier bei uns selber in der Rheinland-Occustik eingehen und da spielt ja das Team auch ne große Rolle.

00:15:40: Gibt es da irgendwie eine Richtung, in der ihr unser Team vor Ort beschreiben könnt?

00:15:46: Vor allen Dingen jetzt auch die Techniker mit denen oder Technikerinnen mit denen ihr zusammenarbeitet natürlich auch die Leute im Büro.

00:15:52: Ich sitze ja selber auch im Bürow aber gibt es da irgendwas drüber zu sagen gut schlecht Neutral.

00:16:01: Ich finde es gut!

00:16:02: Also ich saß auch gerade noch mit zwei von unseren Technikern da, habe über unsere Ausbildung gequatscht und die haben sich dann nochmal wirklich eine halbe Stunde lang Zeit genommen mir dann mit ihrem besten Gewissen zu sagen was sie davon halten.

00:16:15: halt und genau also grundsätzlich gut mal mehr Mal weniger je nachdem wie viel Stress hier ist und ob die Hütte brennt oder nicht wie viele Jobs da sind aber grundsätzlich doch schon eher positiv.

00:16:31: Also ich muss auch sagen, dass die Zusammenarbeit an sich erst mal sehr gut ist und man kann halt eben einfach zu jedem hingehen und Sachen ansprechen und nachfragen.

00:16:41: aus dem Lager gehe ich auch ins Büro rüber und spreche da an wenn irgendwas ist und dann wird es sich Zeit für genommen.

00:16:46: und alles hier redet wirklich jeder mit jedem.

00:16:52: also... Ich habe keine Personen hier mit der ich nicht ins Gespräch komme, wenn sie es gerade ergibt oder irgendwas.

00:17:00: Man muss sogar tatsächlich mal zu jedem hingehen.

00:17:03: also unsere Bührungspunkte sind ja eigentlich auch relativ begrenzt.

00:17:06: aber trotzdem bin ich letzte Woche irgendwann noch bei dir gewesen und habt ihr noch... Also haben wir noch über irgendetwas gesprochen was ja eigentlich man denkt ja gut hat jetzt ein Techniker groß in den Marketing erstmal zu

00:17:19: tun.

00:17:20: genau genauso ist man auch zwischendurch mal beinah Sonja aus der Personalabteilung oder bei einem Ansgar, der sich eigentlich schon mal zuwies kümmert?

00:17:31: Bei euch sind auch ab und zu vielleicht ein paar Freundschaften entstanden unter euch Technikern.

00:17:37: Ihr beider versteht euch hier auch sehr gut miteinander.

00:17:40: gut, ihr könnt es euch jetzt auch schon vorher aber generell wenn ihr im Lager da unten seid dann... Wenn man so viel Zeit miteinander verbringt dann entstehen da schon auch engere Freundschafte, oder?

00:17:49: Definitiv!

00:17:50: Also bei Ben und mir ist es tatsächlich witzig dass wir uns bestimmt Zeit Siebzehn Jahren oder so kennen?

00:17:54: Ja.

00:17:55: Theoretisch sind wir verwandt.

00:17:56: Theorätisch, wenn man den Stammbaum weit aufmalt, sind wir tatsächlich verwandten.

00:18:00: Aber da ist es viel zu kompliziert!

00:18:03: Ja also Freundschaften sind auf jeden Fall daraus entstanden.

00:18:06: Ich habe Kollegen mit denen ich ab und zu essen gehe... Ich war mit Freddy schon im Urlaub.

00:18:09: tatsächlich Und ab und zugeschreibt man mal irgendwie ein Bierchen trinken oder irgendwas.

00:18:15: Oder wir sitzen halt auch echt oft nach der Arbeit einfach noch hier und trinken noch was oder so wo es dann auf einmal zwei, drei Stunden später nach Feierabend ist.

00:18:25: Ja...

00:18:26: Und man fährt nicht nach Hause und macht irgendwie was privat sondern man bleibt halt noch was hier sitzen und das aber auch nicht auf Zwang irgendwie oder sowas, sondern da sind mal die bei und mal die dabei und Masen kommen eine halbe Stunde quatschen wir noch und auf einmal ist viel Zeit vergangen bis hin zu, komm wir machen noch einen Feuerton an.

00:18:44: Ja okay ja das ist doch die Hauptsache.

00:18:46: oder dass man sich mit dem meisten gut versteht?

00:18:48: Ich meine ich kenne das ja selber ne Manchmal, also so grundsätzlich verstehe ich mich auch mit allen gut.

00:18:52: Klar dass es mal dann ab und zu ein paar Disboote gibt oder sowas ja normaler.

00:18:55: bei Endeffekt sitzen wir alle gleich im Boot und deswegen ist es immer gut wenn wir alle an einem Strang ziehen.

00:19:00: Also ich finde es immer wichtig das man halt im Nachhinein wenn man irgendwie jetzt mit nem generfen Auge da so auseinander gegangen ist oder eben sich nicht einig geworden ist dann einfach nochmal auf die Person zugehen und einfach sagen das so nicht meinest vielleicht haben wir irgendwie verschiedene Meinungen aber Du verstehst mich, ich verstehe dich.

00:19:21: Ähm... Ich hab eine andere Ansicht.

00:19:23: Müssen wir halt irgendwie mit arbeiten?

00:19:25: Ja!

00:19:25: Oder lass uns halt gucken wie man's halt dann vernünftig zusammenarbeiten kann.

00:19:29: Ja, das stimmt.

00:19:31: Ja ähm die nächste Frage Worauf kann sich denn jemand einstellen, der neu bei uns anfangen sollte?

00:19:37: Also jetzt egal ob das ein Techniker ist oder als Azubi oder generell jemand im Büro gibt es da irgendwas.

00:19:43: Was ja den Leuten draußen sagen könnte die uns bei der Rheinland Neu anfangen möchten zu arbeiten.

00:19:50: Worauf sie sich einstellen sollen oder müssen.

00:19:53: also für Techniker würde ich grundsätzlich einfach mal sagen wenn man jetzt irgendwie die Ausbildung beschreiben will muss ich darauf einlassen, erst mal mit Leuten zu arbeiten.

00:20:05: So weil wir gerade im Beruf sind die sich sehr auf Kollegen verlassen müssen und sehr viel Zeit miteinander verbringen auch gerade im Vergleich zu anderen Berufen.

00:20:14: und man ist auch mal mehrere Tage irgendwie zusammen auf einer Produktion wo es einmal stressig wird und da kann man dann nicht einfach nur genervt auf irgendeine Person sein sondern da muss man halt auch mal irgendwie drüber stehen und gucken dass man das zusammen hinkriegt.

00:20:27: Und technisch ist es halt auch einfach ein körperlicher Beruf.

00:20:31: Das fängt beim LKW-Laden an, beim Kisten schleppen und überall mal mit anpacken.

00:20:36: Man muss auch mal einen Schritt schneller gehen wenn da gerade irgendwie Leute in der Situation sind dass irgendwas eine Lkw hochgeschoben wird.

00:20:46: Und in der Firma an sich würde ich eigentlich einfach sagen Dass man am weitesten kommt wenn man bei uns offen ist gegenüber anderen Leuten Man muss jetzt nicht alles von sich erzählen aber Wenn man ins Gespräch kommt, da kommt man bei uns auf jeden Fall am weitesten mit.

00:21:01: Und wenn man irgendwie zusammen steht gerade auch jetzt außerhalb der Arbeitszeit sich dazu zu stellen und nicht morgens reinkommen Hallo sagen, acht Stunden arbeiten und tschüss sagen und wieder gehen.

00:21:13: So dann können auch die anderen nichts mehr damit anfangen.

00:21:16: Ja das stimmt!

00:21:18: Wie siehst du das?

00:21:19: Man muss auch dazusagen.

00:21:21: also aus techniker Rolle ist es wirklich... absolute Gegenteil von einem nine to five Job.

00:21:27: also man muss sich wirklich drauf einstellen dann auf ganz komische Arbeitszeiten sagen einem viele mal was ist halt wirklich so dass man dann halt ich mein freund erzähl ja samstagabend arbeiten alle gucken wie samstag abend arbeiten zur wochen insoja.

00:21:45: es ist dann auch bei samstags abendarbeiten und da mal auch länger als acht stunden ... dann auch so Sachen wie die Mallorca-Nummer, dass du dann einfach mal abends anrufen wirst.

00:21:57: Ja, kannst du morgen fliegen?

00:21:59: Kannst du morgenfliegen?

00:22:02: Genau.

00:22:02: also es ist eine Sache, wo man sich darauf einstehen muss das es einfach kein nine to five Job ist.

00:22:10: und

00:22:11: ja...

00:22:11: Es ist einfach anders als die üblichen Jobs.

00:22:14: Was halt auch einen Punkt ist Wir fangen ja auch gegebenenfalls nachts an zu arbeiten.

00:22:19: Da treffen wir um zwölf und nachts für einen Aper oder so, es kann immer passieren dass eine Person ausfällt, krank ist im Stau steht oder was auch immer.

00:22:29: Und dann hat man halt eine Person weniger auf dem Job.

00:22:32: da findet man jetzt nicht wie in einem anderen Handwerk spontan gut.

00:22:35: dann machen wir den Kunden morgen und ihr fahrt jetzt mit dahin sondern anstatt fünf Leute sind dann einmal drei vier leute Und man muss aber sich trotzdem an die Zeit halten und dann muss man halt auch noch ein bisschen mehr Tempo reinbringen.

00:22:47: Das jetzt nicht der Regelfall ist, aber das ist halt so was bei uns ist... Wenn es eine Dateline gibt für einen Job, dann muss das da passieren.

00:22:56: Ja!

00:22:56: Wenn um fünfzehn Uhr die Veranstaltung anfängt, dann musst du im Fünfzehn-Uhr-Technik fertig sein.

00:23:02: Wir sind nicht fertig geworden, kommen wir morgen nochmal wieder.

00:23:06: Also alles in allem ... die Kommunikation hier sehr wichtig, würde ich jetzt auch da im ersten Punkt nehmen.

00:23:12: Dann dass man flexibel ist und vielleicht auch bereit ist außerhalb normaler geregelter Arbeitszeiten zu arbeiten... ...und ja das man vielleicht auch ein gewisses Maß an Belastbarkeit mitbringen sollte.

00:23:23: Ja, der Mann... Definitiv!

00:23:25: Also das Belast- barkeit beschreibt es eigentlich ganz gut?

00:23:29: Ja gut, dann habe ich jetzt erst mal noch zwei Fragen an dich Jendrik.

00:23:32: Und zwar bist du jetzt auch schon fertig mit der Ausbildung?

00:23:34: Zwar nicht so mehr lange aber vielleicht kannst du da auch noch ein bisschen aus dem Nähekästchen plaudern wie es bei dir danach so aussah beziehungsweise was sich denn verändert hat seitdem du keiner zu mir bist.

00:23:45: Du hast ja jetzt bei uns auch eine größere anfühlungszeichen Stelle angenommen im Unternehmen.

00:23:49: Vielleicht kannst du darüber auch ein bisschen erzählen?

00:23:52: Ja also erstmal würde ich eigentlich sagen ändert sich nicht so viel.

00:23:57: man macht Prinzipiell erst mal die Aufgaben weiter, die man auch vorher hat.

00:24:03: Gerade im dritten Lehrjahr sucht man ja schon sein Gewerk, was man hauptsächlich umsetzt.

00:24:08: Bei mir zum Beispiel ist es haupt sich Ton und Rigging.

00:24:13: Das spezialisiert sich dann ein bisschen mehr auf den Jobs.

00:24:16: Klar ist das auch mal wenn wir jetzt mit vielen Leuten auf eine Produktion fahren kann es passieren dass ich Licht oder irgendwas mache so wie's sich vom Personal einteilen lässt.

00:24:26: Und es kommt natürlich dann eher in Betracht, dass man halt auch die Veranstaltung zum Beispiel durchführt.

00:24:31: Dass man eine Leitung nimmt für ein Gewerke also... Das fängt da trotzdem eigentlich eher bei den Kleineren an und irgendwann macht man größere Veranstaltungen.

00:24:40: aber zum Beispiel ist dann im Rigging das ich vorher die Pläne kriege.

00:24:45: Gucke mir die genauer an und dann steht drüber Gewerkleitung-Rigging mache ich und krieg dann meine Leute vom technischen Leiter eingeteilt muss dann selber quasi dafür sorgen, dass zur richtigen Zeit das wirklich fertig ist.

00:25:01: Und bei mir ist es jetzt so, dass ich vor kurzem unser Lager übernommen habe und jetzt unser Lagger leite was für mich hauptsächlich beinhaltet, dass Jobs rechtzeitig gepackt sind Material was zurückkommt vernünftig zurückgepackt wird und sauber ist und die Jungs mit dem Mädels vernünftigen Material auf die Produktion fahren können, nichts vergessen wird etc.

00:25:30: Und dann halt eben einfach die Ordnung im Lager und personelleinteilung im Lage.

00:25:35: Also würdest du sagen dass du seitdem du kein Azubis mehr bist schon auch mehr Verantwortung übernimmst?

00:25:41: Definitiv!

00:25:41: Deine Gewerke auch

00:25:42: also als Techniker sicht auf jeden Fall und vor allem kommt ja auch eben das Azubi was beibringen dazu.

00:25:51: Also bei uns ist es eigentlich sobald man sofort aus der Ausbildung raus ist, aber auch schon, ich sage jetzt mal das dritte Lehrjahr ans zweite oder erste Lehrjahre.

00:25:59: Jeder hilft jedem und wenn ich gerade einen Stromanschluss durchmesse auf einer Veranstaltung dann sag' ich auch noch einmal zugekommen mit Wir messen den jetzt mal zusammen.

00:26:12: also es ist definitiv mehr Verantwortung

00:26:15: Okay.

00:26:16: Und gibt es irgendwas, was du deinem Azubi ich von damals vielleicht aus der ersten Zeit ein Lehrjahr mitgeben würdest?

00:26:22: Wenn du mit ihm sprechen könntest?

00:26:25: Sei körperlich fit.

00:26:32: Lernen mehr auf jeden Fall.

00:26:35: und also man muss sich damit abfinden nicht in der Ausbildung oder auch danach Man hat nicht immer nur die größten Pulte oder irgendwas in der Hand.

00:26:43: Das ist zwar immer gut, wenn man das kann.

00:26:45: Aber der Fokus liegt erst mal ganz woanders.

00:26:47: und gerade auch eben dieses lerne alle Gewerke zumindest die Grundlagen und spezialisier dich nicht sofort auf das größte Pult im Licht oder im Ton sondern du musst von allem die Grundlage können und dann kannst du dich spezializieren.

00:27:02: Und bei mir war es dann auch schon irgendwann so dass ich halt... ...das Licht sehr hinten angestellt habe und auch vor allen lern hinten anggestellt habe Weil ich dachte, ja gut die Sachen, die ich mache, die kann nicht.

00:27:16: Die mach' ich so weiter... ...aber gerade dann für die Prüfung geht da viel unter.

00:27:23: Also bei mir ist zum Beispiel, ich hab mich kaum mit Video befasst und das merkt man auch in der Prüfungen.

00:27:29: Ja vielleicht kannst du das alles noch mitnehmen, Ben?

00:27:31: Mit deiner PrüfUNG!

00:27:34: Ich weiß was er meint glaube ich.

00:27:37: Dann habe ich jetzt noch eine Frage an dich.

00:27:38: Gibt es irgendwas, was du vor deiner Ausbildung also vor dem Ausbildungsende die noch wünschen würdest, was du hier noch unbedingt erleben möchtest.

00:27:46: Was du noch lernen möchtst?

00:27:51: Spezifisch gesehen würde ich sagen nicht wirklich.

00:27:55: also man bekommt hier schon einen einfachen weiten Einblick in die gesamte Ausbildung und man ist wirklich in jedem Gewerk wie der Henry Freund gesagt hat wirklich tätig ob man da jetzt Lust drauf hat oder nicht.

00:28:06: Also ich habe mich ja auch eher auf den Ton fokussiert obwohl er gerade gesagt hat soll ich nicht machen also nicht direkt.

00:28:13: Aber man kommt halt auch nicht drum rum, mal Licht oder Video zu machen.

00:28:16: Wenn dann da der technische Leiter sagt du machst jetzt Licht, du machst das Video und sagst auch nicht ich will aber lieber Ton machen.

00:28:23: Das machst Du dann halt einfach... fällt mir jetzt nichts ein.

00:28:28: was ich jetzt spezifisch mir noch wünschen würde.

00:28:31: also eigentlich

00:28:33: deswegen muss ich ja auch sagen dass würde ich noch ran hängen.

00:28:36: gerade bei der Rheinland ist es einfach extrem dass man als Azubi alle Gewerke abdeckt.

00:28:42: Es gibt die Veranstaltung, wo man rausfährt und tatsächlich an dem Tag nur Ton oder Licht oder so was gemacht hat.

00:28:49: Aber wir haben auch Veranstaltungen, in denen man wirklich an einem Tag mal gefühlt in jedes Werk reinguckt.

00:28:53: Also nicht mal dass es dann irgendwie nach Chaos klingt und jetzt hilft man mal hier und hilft da sondern am Anfang hängt man mit Lampen rein.

00:29:00: Dann später fliegt man Lautsprecher mit und dann baust du näher noch mit einem FOH zusammen auf.

00:29:07: Und dadurch kriegt man halt schon immer sehr viele Einblicke ein.

00:29:12: Ja, jetzt legst du die Kabel die ganze Zeit.

00:29:14: Jetzt baust du die Bühne und jetzt machst du das hier noch ordentlich sondern man ist auch in das technische mit involviert.

00:29:20: Okay ja dann kommen wir jetzt langsam langsam langsam zum Ende.

00:29:28: da hätte ich jetzt doch die Frage könntet ihr sagen für wen die Ausbildung?

00:29:32: also ich meine dass es jetzt eigentlich auch nur eine Zusammenfassung aus dem was wie eben ihr schon gesagt haben Für wehen die Ausbildung bei uns eher geeignet ist und für wen auf gar keinen Fall.

00:29:40: Also ich denke jetzt so Sachen wie dass man nicht belastbar ist und dass man auch nicht bereit ist, außerhalb geregelter Arbeitszeiten zu arbeiten.

00:29:47: Das sollte jetzt klar geworden sein.

00:29:49: aber habt ihr da noch irgendwelche anderen Punkte die ja den Unterschied machen ob man hier für geeignet ist oder eher nicht?

00:29:56: Für die Fachkraft für Veranstaltungstechnik?

00:29:58: Ich würde sagen man muss es lieben.

00:30:00: also das ist eine Leidenschaft die glaube ich jeder hier in der von den Technikern hat.

00:30:05: und wenn diese Leidenschaft und dieses so ein kleines Feuer einfach nicht da ist dann ... ist man hier eigentlich fehl am Platz und das sortiert sich dann auch recht schnell aus.

00:30:16: Also Leute, die dafür nicht brennen... ...und die da keine Leidenschaft haben, die sagen einfach hey!

00:30:21: Das ist nichts für mich und ich mach lieber was anderes.

00:30:25: Ja also das ist jetzt mir so aufgefallen in den letzten Jahren.

00:30:29: Ja es ist definitiv kein Beruf wo man jetzt irgendwie sagen kann, ja mache ich mal Veranstaltungstechniker wird bestimmt ganz cool sondern... Da muss auf jeden Fall Interesse für da sein.

00:30:38: und dann halt eben dieses ... ja, mal flexibel sein zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Arbeiten körperlich was tun zu wollen.

00:30:49: Es ist nicht nur am Schreibtisch sitzen oder was auch immer... es ist auch mal bei Wind und Wetter arbeiten.

00:30:55: wenn der Lkw draußen steht dann wird er auch mal im Regen geladen.

00:30:58: also man muss da schon offen sein.

00:31:01: für vieles Ungewohntes Ja Für viele wahrscheinlich Aber dafür hat er halt einfach viele schöne Seiten der Job.

00:31:08: Also für mich ist das gerade dieses schöne.

00:31:10: dann Man irgendwie acht Stunden aufgebaut hat und sieht ein geiles Licht-Setup, klang es geil.

00:31:16: Dann weiß man wofür man's getan hat und das immer noch am gleichen Tag.

00:31:19: Das ist das Coole!

00:31:20: Ja glaube ich Gibt es denn noch irgendwas wo ihr das vielleicht auch schon gemerkt habt?

00:31:27: Also du hast jetzt eben auch schon mit der Wochenende Arbeit gesagt was viele an diesem Berufsfeld generell unterschätzen mit denen ihr redet also die jetzt vielleicht nicht aus unserer Branche kommen Habt ihr da schon Erfahrungen mit gemacht.

00:31:41: was definitiv unterschätzt wird, sind die Arbeitszeiten.

00:31:46: Also nicht nur dass es nicht nine to five ist sondern dass so ein Aufbau auch einfach mal länger geht.

00:31:53: Man da jetzt nicht immer ganz genau auf seine acht Stunden beharren kann oder maximal zehn.

00:32:01: Da muss man sich mit abfinden.

00:32:05: Klar wird dann irgendwie auf Ruhezeiten und alles Mögliche geachtet aber manchmal gibt's noch ein bisschen weniger Schlaf oder ja, manchmal ist es einfach wirklich auf jeden Fall ganz schnell.

00:32:20: Und dann halt eben dass das halt einfach körperlich anspruchsvoll ist.

00:32:25: Viel unterschätzen wahrscheinlich auch das was so Höhenarbeiten und sowas angeht und denken war das ja geil wenn ich da irgendwie aus einer Traverse rumkletter.

00:32:34: So erstmal passiert das in der Regel eigentlich nicht weil man's nicht darf.

00:32:38: aber man arbeitet natürlich mit Leitern und ja es muss nicht jeder auf die höchste Leiter klettern Aber man darf auch nicht ganz abgeneigt sein.

00:32:47: Man kann immer darüber sprechen, dass man so was nicht machen möchte.

00:32:50: Man sollte es aber erst mal probieren und das Probieren ist vielleicht generell ein guter Begriff.

00:32:55: eigentlich, dass vieles in diesem Beruf mal probierend muss um zu gucken... Also man darf nicht immer direkt bei allem Nein sagen, sondern muss es einfach mal probiern.

00:33:04: Ja!

00:33:05: Hat er gut zusammengefasst.

00:33:07: Sehr gut Ja, dann habe ich jetzt noch eine allerletzte Frage.

00:33:12: Könnt ihr mir zum Abschluss jetzt noch ein bisschen was Positives verraten?

00:33:15: Also was macht euch jetzt bei der Rheinland generell oder an eurem Job als Veranstaltungstechniker am meisten Spaß?

00:33:21: gibt es da etwas auch abgesehen von euren Gewerken die ihr euch ausgesucht habt?

00:33:28: In der Rheine muss ich auf jeden Fall sagen ist das einfach das Team.

00:33:33: also wir saßen jetzt eben in der Mittagspause mit.

00:33:35: ich weiß wie viele Leute waren aber ich glaube fast zwanzig leute draußen haben zusammen gegrillt so dass Schon geil, hier sitzt keiner alleine.

00:33:41: Es wird immer möglich zusammen Pause gemacht.

00:33:46: Man ist auch eigentlich nie alleine irgendwo und an dem Beruf ist einfach für mich das Geile.

00:33:53: Man fährt mit einem vollen Lkw oder irgendwas raus, isst ein paar Stunden bei einem Aufbau und am Ende steht ein geiles Lichtzeitab und man sieht halt sofort was man getan hat.

00:34:02: Dann kommt noch die Veranstaltung, die läuft fehlerfrei.

00:34:04: danach baut man ab einem Tag nach zwei oder drei Tagen ein fertiges Ergebnis von der Veranstaltung und das Projekt ist abgeschlossen.

00:34:13: Bei vielen Berufen gibt es kein abgeschlossenes Projekt, sondern das läuft auch immer weiter und da ist irgendwann Ende und man weiß, dass hat alles funktioniert, Kunde sind zufrieden, Gäste sind zu frieden... Das ist geil.

00:34:24: Also wenn wir aus dem Marketing manchmal auf so Veranstaltungen fahren, dann bin ich auch mal voll beeindruckt und denke mir da noch immer das ... Ja, es weckt ja auch irgendwie so Emotionen ein, wisst ihr?

00:34:33: Und das finde ich auch immer so toll, weil das halt immer was Positives, wenn man so eine Veranstaltung aufbaut.

00:34:39: Das ist ja unser Hauptziel, Emotionen zu wecken bei Leuten die als Gäste da sind.

00:34:43: Es ist dann auch immer eine schöne Erfahrung, wenn du das wirklich rüberbringst mit dem, was man dann aufgebaut hat in kurzer oder langer Zeit dass die Leute mitnimmt und catcht.

00:34:55: Ich hab jetzt als Beispiel, Tomorrowland ist glaube ich das beste Beispiel da.

00:35:00: Da fahren die ja ganz groß auf und größer geht gar nicht und dann spielt DJ ein Lied und die Hälfte der Leute sind am Wein weil sie so glücklich verfreut sind usw.

00:35:10: Das ist immer schön zu sehen.

00:35:12: Wir machen keine Tomorrowlandgrößen aber es ist schön zu sehnen wenn die Emotionen vom Kunden... oder von den Gästen rüberkommen.

00:35:24: Ja, das ist doch ein schöner Schlisswort!

00:35:27: Alle die zuhören wollte ich jetzt noch einmal sagen wir sind natürlich auch jedes Jahr immer wieder auf der Suche nach neuen Azubis damit ihr... Ja oder die Leute, die sich hier bewerben.

00:35:35: Dann vielleicht auch irgendwann mal hier vor uns sitzen können und die ihre Ausbildungszeit bei der Renate Akustik sprechen können.

00:35:41: Genau ansonsten haben wir natürlich auch immer offene Stellen frei uns und immer auf der Suche nach neuen netten Kollegen und Kolleginnen, die uns hier unterstützen können.

00:35:51: an dieser Stelle würde ich das dann beenden und bedanke mich bei euch beiden für eure Zeit gerne und wünsche euch noch eine angenehme Woche!

00:36:00: Ja ebenfalls!

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